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28.03.2018 12:55 Alter: 110 days
Kategorie: Unternehmen Unternehmen

Stadtwerke im internationalen Austausch

Studierende aus den USA beeindruckt von lokaler Energiewende


Nachhaltig und umweltschonend, so gelingt die Energiewende vor Ort. Das erklärte Oberbürgermeister und Stadtwerke Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Thomas Spies Studierenden des IUSP (Foto: Stadtwerke Marburg, Sarah Möller).

Eine kleine Gruppe von Studierenden aus den USA, die ein Semester an der Philipps-Universität in Marburg verbringt, hat den Windpark Wehrda besucht, um sich über erneuerbare Energien und die Energiewende in Marburg zu informieren. Neben Mitarbeitern der Stadtwerke war auch Stadtwerke Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister Dr. Spies als Gastgeber mit bei dem Ausflug, um die Gäste aus Übersee persönlich zu begrüßen und sie über die lokale Energiewende zu informieren.

"Unsere Energieressourcen sind endlich. Von daher ist die Umstellung auf erneuerbare Energien eine der Hauptaufgaben für zukünftige Generationen", betonte das Stadtoberhaupt. Aber nicht nur die Umstellung auf erneuerbare Energien sei entscheidend für die Energiewende, gleichzeitig müsse auch der Energieverbrauch auf nachhaltige Weise reduziert werden. Dabei würden Stadt und Stadtwerke die Marburgerinnen und Marburger mit unterschiedlichen Projekten und Förderprogrammen unterstützen.

"Wir wollen unseren Beitrag zur Energiewende geben, weshalb wir in Marburg durch Solar- und Windkraftanlagen der Stadtwerke eigenen Strom produzieren", sagte Spies. Auch die Kraft-Wärme-Kopplung, bei der gleichzeitig Strom und Wärme gewonnen wird, spiele eine immer größere Rolle in Marburg.

Vor den Windkraftanlagen in Wehrda verdeutlichte der Oberbürgermeister das Potential der erneuerbaren Energien: "Allein mit diesen drei Windkraftanlagen können wir in einem Jahr Strom für rund 700 Privathaushalte erzeugen". Angenehm überrascht zeigten sich die Besucherinnen und Besucher von den nahezu geräuschlosen Drehungen der Rotorblätter und der Technik, die im Inneren der Windräder verbaut ist. Technische Details und interessante Fakten zu den Windkraftanlagen vermittelte Rüdiger Kempf, der bei den Stadtwerken unter anderem für den Betrieb der Anlagen zuständig ist.

Von Februar bis Juni nehmen die 14 Studierenden am International Undergraduate Study Program (IUSP) der Philipps-Universität Marburg teil. Das IUSP ist ein internationales Sonderprogramm mit bisher über 600 Studierenden aus der ganzen Welt. Es feierte 2015 sein 10-jähriges Bestehen. Inhaltlich setzt sich das Programm zusammen aus Deutsch-Intensivkursen, einem Kurs zu deutscher und europäischer Kultur in englischer Sprache sowie einer Auswahl an Seminaren aus dem regulären Lehrangebot der Universität.