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Unternehmen » Umweltschutz

Ökologische Verantwortung

Unser Mitarbeiter Alexander Keil am Windpark Wehrda.

Mit ihren Kernaufgaben Energie- und Wasserversorgung sowie Mobilitätsangeboten für den öffentlichen Nahverkehr tragen die Stadtwerke Marburg auch eine hohe Verantwortung für den Umweltschutz. Dabei ist die Reduktion von Schadstoffemissionen, insbesondere von Kohlendioxid (C02), neben der Ressourcenschonung eine der Hauptaufgaben.

Zug um Zug haben die Stadtwerke Marburg ihr ökologisches Engagement mit einem Bündel von Maßnahmen erweitert und erhebliche Investitionen für eine nachhaltige Energie-, Verkehrs- und Abfallwirtschaft getätigt. Die umfassenden Mobilitätskonzepte der Stadtwerke Marburg tragen schon lange den erklärten Zielen des internationalen Klimaschutzbündnisses Rechnung, durch die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel den individuellen Autoverkehr zu mindern.

100% Ökostrom für die Kunden oder Erdgasbusse für den Stadtverkehr sind nur zwei Beispiele aus unseren zahlreichen Anstrengungen für den Umweltschutz

Ökologisches Engagement hat bei den Stadtwerken eine lange Tradition

Unser Mitarbeiter harald Birk bei der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Stadtwerke.

Mit ihren Kernaufgaben Energie- und Wasserversorgung sowie Mobilitätsangeboten für den öffentlichen Nahverkehr tragen die Stadtwerke Marburg auch eine hohe Verantwortung für den Umweltschutz. Dabei ist die Reduktion von Schadstoffemissionen, insbesondere von Kohlendioxid (C02), neben der Ressourcenschonung eine der Hauptaufgaben.

Zug um Zug haben die Stadtwerke Marburg ihr ökologisches Engagement mit einem Bündel von Maßnahmen erweitert und erhebliche Investitionen für eine nachhaltige Energie-, Verkehrs- und Abfallwirtschaft getätigt.

Die umfassenden Mobilitätskonzepte der Stadtwerke Marburg tragen schon lange den erklärten Zielen des internationalen Klimaschutzbündnisses Rechnung, durch die Förderung öffentlicher Verkehrsmittel den individuellen Autoverkehr zu mindern. 

Darüber hinaus haben die Stadtwerke Marburg ihren Maßnahmekatalog zur C02-Reduktion und zur Luftreinhaltung von Jahr zu Jahr erweitert. Seit dem Bau der Erdgastankstelle im Herbst 2004 wurden insgesamt elf Erdgasbusse gekauft und zwölf Diesel-Linienbusse nachträglich mit Rußpartikelfiltern ausgestattet. Dieses Engagement belohnte 2006 der ADAC beim bundesweiten Umweltwettbewerb "Luftqualität verbessern - Mobilität sichern" mit einer Auszeichnung. Als eine von zehn Städten erhielten die Stadtwerke Marburg eine Ehrung für ihre besondere Förderung von Erdgasfahrzeugen - sowohl im Individual- als auch im Linienverkehr. 

Auch bei der Erzeugung von Solarstrom ist Marburg Spitze: Unter den hessischen Städten mit mehr als 50 000 Einwohnern steht Marburg auf Platz 1 der Solarbundesliga.

Der Ausbau regenerativer Energien vor Ort und damit der Eigenerzeugung von Ökostrom gewinnt zunehmend an Bedeutung. Mit der Errichtung der dritten Windkraftanlage auf dem Höhenzug zwischen Wehrda und Goßfelden wurde der bisher einzige genehmigte Standort für Windkraftanlagen in Marburg vollständig erschlossen. Mit den erwarteten zusätzlichen ca. 1,7 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom aus dieser Anlage werden künftig in Marburg insgesamt rund 4,7 Mio. kWh Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Das entspricht einer Steigerung der Bereitstellung regenerativen Stroms vor Ort um rund 58 Prozent.

Im Dezember 2006 wurde die Gas- und Dampfturbine am Heizkraftwerk Ortenberg nach sechs Jahren wieder in Betrieb genommen. Mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 6.500 Kilowatt (kW) und einer Heizleistung von 10.000 kW kann die Anlage rund 25 Millionen kWh pro Jahr umweltschonenden Eigenstrom erzeugen. Das sind rund 12 bis 15 Prozent des Strombedarfs der eigenen Stromkundinnen und -kunden. Auf diese Weise wird der Anteil des selbsterzeugten Stroms der Stadtwerke Marburg erheblich gesteigert, die Umwelt um über 10.000 t CO2-Emisionen entlastet und wertvolle Ressourcen geschont.

Seit 2006 haben Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Marburg die Möglichkeit, sich bewusst für Ökostrom zu entscheiden. Jetzt haben auch Umweltbewusste aus Marburger Außenstadtteilen wie u.a. Cappel, Bauerbach oder Michelbach und dem gesamten Landkreis Marburg-Biedenkopf die Möglichkeit, den umweltfreundlichen und preiswerten Ökostrom beim regionalen Anbieter Stadtwerke Marburg zu kaufen. Das Ökostromprodukt wird unter dem Namen PremiumUmwelt verkauft und kostet bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbauch von 3500 kWh pro Jahr nur rund 8 Euro mehr. Nachdem zuerst die Stadt Marburg ihren Strombedarf auf das Ökoprodukt umstellte, entschieden sich in Folge auch andere Marburger Institutionen und Großkunden wie die Marburger Kinobetriebe, die Evangelische Kirche oder die Sparkasse Marburg-Biedenkopf für den klimaschonenden Strom. 

Die zusätzlichen Förder- und Beratungsprogramme zur Energieeffizienz, wie zum Beispiel Stromeinspartipps, die Förderung von Heizungspumpen oder von Gasgeräten bei einem Wechsel zum umweltfreundlicheren Energieträger Erdgas sowie die Möglichkeit der Thermografie-Aufnahme zum Aufarbeiten von Wärmeverlusten, haben den BUND Hessen (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschlands) 2003 veranlasst, die "Umwelttauglichkeit" der Stadtwerke Marburg mit der Note "sehr gut" zu bewerten. Diese Auszeichnung konnten im Rahmen der Studie von 55 geprüften hessischen Stadtwerken nur zwei Unternehmen für sich in Anspruch nehmen.

Ein weiteres Ziel der Stadtwerke Marburg und ihrer Tochtergesellschaft, der Marburger Entsorgungs-GmbH (MEG), ist eine umweltverträgliche Verwertung von Abfällen im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes zu marktfähigen Konditionen. In diesem Sinne werden auf der Kompostierungsanlage Cyriaxweimar die gesamten Bioabfälle der Stadt Marburg unter Einsatz modernster GORE(TM)-COVER-Technologie kompostiert und verwertet. Die dabei eingesetzte Membrantechnik bildet nicht nur ideale Prozessbedingungen bei der Kompostierung, die innovative Technologie des Marburger GORE(TM)-COVER-Systems ist auch ein Vorreitermodell für moderne Kompostierungsanlagen.