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Kraft-Wärme-Kopplung

Gasmotoren
Gasmotoren
Schema Kraft-Wärme-Kopplung
Schema Kraft-Wärme-Kopplung

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bedeutet die gleichzeitige Nutzung von erzeugter elektrischer Energie und Wärme in einer Anlage. Bei Kraftwerken, die allein der Stromerzeugung dienen, wird die dort anfallende Abwärme energetisch nicht genutzt. Sie wird als "Wärmemüll" an die Umgebung (Luft, Wasser) abgegeben. Das führt zu Anlagenwirkungsgraden, d.h. einer Ausnutzung der eingesetzten Primärenergie (des eingesetzten Brennstoffes) von lediglich ca. 35 %.

Die rationelle Energienutzung in KWK-Anlagen hat typische Gesamtwirkungsgrade von ca. 85 %. So lassen sich nicht nur wertvolle Energierohstoffe sparen, sondern auch unnötige Schadstoffemissionen vermeiden.Kleinheizkraftwerke, sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW), haben in der Regel einen gasbetriebenen Motor, der zum Antrieb eines Elektrogenerators dient. Die dabei anfallende Wärme tritt vor allem in Form von Kühlwasser auf. Sie hat ein für Heizzwecke besonders günstiges Temperaturniveau von 80°-100°C und eignet sich somit bestens für die Fern- und Nahwärmeversorgung. Aus rationellen Gründen arbeiten BHKW meist mit konstanter Last und werden in der Regel so ausgelegt, dass sie ca. 70% der Jahreswärmearbeit leisten dabei aber nur rd. 15 % des Spitzenwärmebedarfs abdecken. Der saisonabhängige, zusätzliche Bedarf wird von einem Spitzenlastkessel (Niedertemperatur- oder Brennwerttechnik) übernommen. Die parallel erzeugte elektrische Energie wird in das öffentliche (Stadtwerke-) Netz eingespeist. BHKW finden ihre bevorzugte Anwendung in der Versorgung von Nahwärme-Gebieten.

Damit ist eine überschaubare Anzahl von Gebäuden gemeint, die eine größtmögliche räumliche Konzentration und Nähe zum BHKW aufweisen, wie z.B. kleine Siedlungen oder ein Wärmeverbund von mehreren größeren Gebäuden.