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19.07.2012 12:46 Alter: 5 yrs
Kategorie: Wasser Wasser
Von: Karin Brahms

Marburger in Wehrshausen und im Stadtwald sowie in Teilbereichen von Ockershausen und der Marbach müssen ihr Wasser abkochen


Die Stadtwerke Marburg haben bei einer Routineuntersuchung coliforme Keime, sogenannte Indikatorkeime, im Trinkwasser gefunden. Betroffen ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand die Trinkwasserversorgung in Wehrshausen und dem Stadtwald sowie Teilbereiche von Ockershausen und der Marbach. Die betroffenen Haushalte wurden bereits alle per Handzettel informiert.

Als erste Vorsichtsmaßnahme haben die Stadtwerke alle betroffenen Haushalte über ein Abkochgebot per Handzettel informiert. In den betroffenen Bereichen müssen jetzt circa 2000 Haushalte ihr Trinkwasser mindestens 5 Minuten lang abkochen. Diese Vorsichtsmaßnahme ist rein vorsorglich und soll eine Gesundheitsgefährdung ausschließen. Für Reinigungszwecke und Duschen sowie für die Toilettenspülung kann das Leitungswasser weiter verwendet werden.

Der Fund von Indikatorkeimen im Trinkwasser deutet auf eine mögliche Verunreinigung hin. In Abstimmung mit dem Fachbereich Gesundheit (Gesundheitsamt) des Landkreises Marburg-Biedenkopf haben die Stadtwerke Marburg diese Maßnahmen festgelegt und eingeleitet. Das Trinkwasser wird derzeit leicht gechlort, das Rohrnetz wurde gespült und bei den Hochbehältern Sellhof und Wehrshausen wurden die Kammern entleert, gereinigt und desinfiziert. Die Chlorung dient dazu, die Keime abzutöten.

Die Stadtwerke Marburg versorgen rund 80.000 Menschen in der Stadt Marburg mit dem Lebensmittel Wasser. Das Unternehmen erfüllt höchste Qualitätsstands und nimmt jährlich 500 Wasserproben - vorgeschrieben laut Trinkwasserverordnung wären nur 100 Wasserproben jährlich. Von diesen 100 Wasserproben müssten laut Trinkwasserverordnung nur 5 - 10 Proben jährlich auf coliforme Keime beprobt werden. Aufgrund der selbstgesetzten hohen Qualitätsstandards untersuchen die Stadtwerke Marburg jede Wasserprobe auf diese Keime, also 500 Mal im Jahr.

Die Stadtwerke arbeiten mit Hochdruck daran, die Ursache der Störung zu beheben. Sobald neue Kenntnisse vorliegen, werden die Stadtwerke ihre Kundinnen und Kunden über die Presse und auf ihrer Homepage informieren.

Pressemeldung der Stadtwerke Marburg vom 19. Juli 2012
Karin Brahms, Kommunikationsbeauftragte